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Kostenlose Girokonten 2021

Wer ein neues Girokonto eröffnet, sollte nicht nur auf den Preis achten, man sollte auch zusätzliche Kosten für z.B. Buchungen und Zusatzoptionen im Auge behalten. Jetzt sicher und unkompliziert Girokonten vergleichen.

Welches kostenlose Girokonto ist für mich das richtige? Was ist alles gratis und welche Kosten sind trotzdem zu bezahlen? Dies lässt sich alles mit einem Girokontovergleich prüfen. Ganz übersichtlich werden hier die Angebote der verschiedenen Banken für ein Girokonto kostenlos online aufgelistet.

Was ist ein Girokonto kurz und einfach erklärt?

Ein Girokonto benötigt im Grunde genommen Jeder, um darüber seine persönlichen Finanzen abzuwickeln. Ohne dieses Bankkonto ist keine Anmietung von Wohnraum möglich, noch können Gehalts- oder Lohneinnahmen verbucht werden. Ein Girokonto braucht man beispielsweise:

  • Um Geld zu überweisen oder zu erhalten
  • Um das Geld sicher auf dem Bankkonto aufzubewahren
  • Zum Abheben von Bargeld am Geldautomaten
  • Ohne Bargeld mit der Girokarte bzw. EC-Karte zu bezahlen
  • Zahlungen im In- und Ausland mit der Kreditkarte vornehmen zu können
  • Für die Überbrückung von kurzzeitigen Liquiditätsproblemen mittels des Dispositionskredits
  • Um per Online-Banking den Zahlungsverkehr bequem von zuhause aus oder auch von unterwegs per Smartphone erledigen zu können

Welches ist das beste kostenlose Girokonto?

Jede Person stellt andere Ansprüche an sein Konto bei der Bank. Daher lässt sich das eine beste Girokonto nicht benennen. Damit man das für sich beste kostenlose Girokonto jedoch finden kann, welches auch zu den persönlichen Bedürfnissen passt, ist es immer ratsam einen Vergleich verschiedener Angebote für Bankkonten vorzunehmen.

Transparent und schnell kann man einen Girokonto-Vergleich am einfachsten online im World Wide Web durchführen. Für ein ideales Suchergebnis muss der Verbraucher nur wenig Daten in den Vergleichsrechner eingeben. Sofort danach wird eine Übersicht von passenden Kreditinstituten mit deren Konditionen angezeigt.

Wann genau ist ein Girokonto gratis?

Beworben werden Gratis-Konten von den Geldinstituten oft mit folgenden Vorzügen für den Kunden:

  • Keine Gebühren für die Führung des Kontos
  • Gratis Girocard bzw. EC-Karte
  • Gratis Kreditkarte

Kunden haben es oft nicht einfach, die Merkmale der Angebote für kostenlose Girokonten zu erkennen. Da es auch Abweichungen zum Beispiel bei den Gebühren für die Kontoüberziehung (Dispositionskredit) geben kann. Klarheit kann man sich dann mit Hilfe eines Vergleichs für kostenlose Girokonten verschaffen.

Wie macht man den online Girokonto-Vergleich?

Mit nur einer Eingabe im online Vergleichsrechner lassen sich die Angebote für Girokonten von verschiedenen Banken transparent und schnell vergleichen. Dafür muss der Nutzer nur seinen Zahlungseingang (in Euro) angeben, der pro Monat auf das Konto eingeht. Danach nur noch auf das Feld "Girokonten vergleichen" klicken und schon wird eine Tabelle mit zahlreichen Angeboten von verschiedenen Onlinebanken mit Gratiskonten angezeigt.

Mit einem Online-Konto hat der Verbraucher eine Vielzahl von Vorteilen, weil er seine Finanzgeschäfte auch ganz komfortabel von zuhause aus durchführen kann. Der Vergleich für kostenlose Girokonten bietet eine Auswahl an Anbietern mit verschiedenen Kontotarifen. Somit lässt sich schnell und unkompliziert ein passendes kostenloses Onlinekonto finden.

Was kostet ein Girokonto?

Die Kosten für ein Bankkonto sind ganz davon abhängig, bei welchem Geldinstitut man das Girokonto eröffnen möchte. Zum Beispiel können folgende Kosten dafür anfallen:

  • Gebühren für die Führung des Kontos
  • Zinsen für einen Dispositionskredit
  • Auszüge am Kontoauszugsdrucker in der Bankfiliale holen oder Geld am Bankschalter ein- oder auszahlen

Je nach Bank, können die laufenden Gesamtkosten für die Führung eines Online-Girokontos von 0 Euro, also kostenlos, bis zu 150 Euro oder noch mehr im Jahr abweichen. Zusätzliche Kosten können dann beispielsweise auch noch bei einer Kontoüberziehung anfallen, falls der Kunde sein Konto ins Minus führt und dafür dann Dispositionszinsen berechnet werden.

Die Zinsen für einen Dispokredit fallen dabei allerdings, je nach Bank, ganz unterschiedlich aus. Deshalb ist es ratsam, die Kosten und Gebühren im online Girokontovergleich zu überprüfen.

Girokonten: Welche Arten gibt es in Deutschland?

Die verbreitetsten Varianten von Konten in der Bundesrepublik Deutschland sind Girokonten. Die verschiedenen Kontoarten werden dann oftmals auch für bestimmte Lebensphasen angeboten und die Banken bieten dafür auch entsprechende Preismodelle an.

Dabei ist es ganz gleich ob Auszubildende, Jugendliche, Studierende, Angestellte oder Selbstständige, im Prinzip braucht heute jeder ein Girokonto, um damit Zahlungsein- und ausgänge zu erledigen, Geld auf dem Konto aufzubewahren und immer darüber verfügen zu können. Folgend die wichtigsten Varianten von Girokonten:

Das Gehaltskonto

Bei einem Gehaltskonto handelt es sich in der Bundesrepublik Deutschland um die wohl am meisten genutzte Art des Girokontos. Die Bezeichnung verrät bereits, dass ein Gehaltskonto vorrangig dazu dient, die monatlichen Einkünfte aus Lohn und Gehalt auf das Konto zu buchen. Hier gibt es zum einen kostenlose und kostenpflichtige Girokonten, wie auch Varianten, bei denen eine bestimmte Mindestsumme des Zahlungseingangs pro Monat vorausgesetzt wird, damit das Konto kostenlos ist.

Das private Girokonto

Nutzt man das Bankkonto ausschliesslich privat und es wird nicht jeden Monat das Einkommen darauf verbucht, dann handelt es sich um ein Privatkonto zur Verwaltung des persönlichen Zahlungsverkehrs. Mit einem privaten Girokonto können beispielsweise Abbuchungen oder Überweisungen vorgenommen sowie Einzahlungen am Geldautomaten gemacht werden. Ebenfalls sind bei einem Privatkonto auch das Online-Banking sowie eine komfortable Verwaltung via World Wide Web in der Regel bereits Standard.

Das Gemeinschaftskonto

Heute nur noch selten genutzt wird das Gemeinschaftskonto. Es wird zum Beispiel von zwei Eheleuten geführt. Bei dieser Girokontoart haben beide Kontoinhaber den gleichen Kontozugriff und jeder kann Ein- und Auszahlungen sowie anderweitigen Zahlungsverkehr damit erledigen.

Die Und-/Oder-Konten

Diese Kontovarianten sind eine spezielle Art des Gemeinschaftskontos. Das Und-Konto sowie das Oder-Konto kann von verschiedenen Inhabern mit Kontozugriff geführt werden. Beispielsweise können dies Ehepartner sein. Eine Abweichung gibt es hier bei den Rechten und Bedingungen für den einzelnen Inhaber des jeweiligen Kontos.

Bei einem Und-Konto können die beiden Kontoinhaber Entscheidungen in Bezug auf das Geld nur zusammen treffen. Soll also etwas abgebucht oder überwiesen werden, braucht der eine Kontoinhaber hierfür eine schriftliche Zustimmung des zweiten Konto-Inhabers.

Das Positive bei einem Und-Konto ist wiederum, dass nur dann eine Möglichkeit der Kontopfändung besteht, wenn beide Inhaber des Kontos Schuldner sind. Gibt es nur für einen Kontoinhaber einen Pfändungsbeschluss, dann ist die Pfändung dadurch unwirksam und es kann kein Geld vom gemeinsamen Konto gepfändet werden.

Bei einem Oder-Konto hingegen ist es beiden Konto-Inhabern möglich, ohne Zustimmung des anderen Bevollmächtigten vollkommen über das Bankkonto zu verfügen. Dies erleichtert einiges und vor allem dann, wenn man oft Abbuchungen und Überweisungen vom Konto vornehmen muss und dazu nicht immer eine schriftliche Zustimmung des anderen Kontoinhabers einholen muss.

Girokonten speziell für Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studierende

Ebenso gibt es für junge Leute spezielle Girokonten, die passend für sie sind. Denn man benötigt nicht nur als Erwachsener ein Bankkonto, auf dem man Geld sicher aufbewahren kann.

Vor allem bei Kindern, Auszubildenden und Studierenden ist es sehr wichtig, dass das spezielle Girokonto kostenlos ist und keine Kosten verursacht. Solche speziellen Kontomodelle werden zwischenzeitlich von vielen Geldinstituten angeboten. Vor allem Direktbanken offerieren online im Internet oft gratis Girokonten, die vereinzelt sogar noch Zinsen auf das Guthaben auf dem Bankkonto bieten.

Das Guthaben-Konto

Im Prinzip kann man ein Guthabenkonto genauso nutzen, wie ein normales Girokonto. Der einzige Unterschied liegt allerdings darin, dass man damit keinen Dispositionskredit bekommt, also das Konto nicht im Minus führen kann. Mit dem Guthabenkonto kann man ganz normal Geldeingänge empfangen.

Solange also Geld auf dem Konto ist, kann man auch ganz normal Überweisungen tätigen. Ist allerdings nicht mehr ausreichend oder gar kein Geld mehr auf dem Konto vorhanden, muss man entweder Geld aufladen oder den nächsten Zahlungseingang abwarten, bis man wieder Geld vom Guthaben-Konto abheben oder Überweisungen vornehmen kann.

Das Guthabenkonto wird auch als Basiskonto oder Jedermannkonto bezeichnet. Ein solches Bankkonto können demnach auch Personen führen, die kein "normales" Girokonto bei einer Bank eröffnen können, weil sie finanzielle Probleme haben wie beispielsweise Pfändungen, Insolvenz-Verfahren oder auch Schulden bei einem anderen Kreditinstitut haben. Ein Guthaben-Konto ist dann meist eine gute Möglichkeit, um trotzdem seinen persönlichen Zahlungsverkehr regeln zu können.

Das Pfändungsschutzkonto

Bei einem Pfändungsschutzkonto, kurz auch P-Konto genannt, handelt es sich um eine Kontoart die den Kontoinhaber vor einer eventuellen Pfändung seines Geldes schützt. Gläubiger können in der Bundesrepublik Deutschland einen Zugriff auf das Bankkonto des Schuldners erwirken.

Sollte eine Konto-Pfändung nun rechtskräftig werden, kann der Schuldner bei Gericht einen Antrag stellen, dass eine fixe Summe pro Monat auf seinem Bankkonto verbleiben muss, um damit seine Lebenshaltungskosten zu bestreiten. Das restliche Geld wird dann zur Tilgung der Schulden vom Konto abgebucht.

Mit Hilfe eines Pfändungsschutzkontos kann sich der Schuldner einfach schützen, da dem Kontoinhaber damit automatisch ein Pfändungsfreibetrag von derzeit 1.178,59 Euro zusteht. Sollte ein höherer Betrag zur Sicherung der Existenz des Schuldners benötigt werden oder muss dieser Unterhaltsverpflichtungen nachkommen, kann dieser Freibetrag auch durch entsprechende Nachweise erhöht werden. Eine Pfändung ist nur für das Guthaben möglich, das über dem festgelegten Pfändungsfreibetrag liegt.

Ansonsten ist ein P-Konto ähnlich wie ein "normales" Girokonto, man kann damit Überweisungen, Daueraufträge, Lastschriften sowie Einzahlungen und sonstigen Zahlungsverkehr damit ausführen. Allerdings kann ein Pfändungsschutzkonto nicht als Gemeinschaftskonto genutzt werden.

Auf was sollte man bei der Wahl eines Girokonto kostenlos achten?

Wer ein neues kostenloses Girokonto eröffnen will, der sollte hauptsächlich auf die unterschiedlichen Konditionen bei den Angeboten der verschiedenen Kreditinstitute achten. Deshalb sollte man nachfolgende wesentliche Faktoren bei der Auswahl beachten:

  • A. Die Kostenstruktur
  • B. Girocard (EC-Karte) und Kreditkarte
  • C. Gibt es Guthabenzinsen auf das Girokonto?
  • D. Wie hoch fallen die Dispozinsen aus?
  • E. Bekommen neue Kunden einen Boni?
  • F. Weitere Anforderungen

A. Die Kostenstruktur

Bei der Wahl eines neuen Girokontos stehen natürlich die Kosten und Gebühren bei den meisten Verbrauchern an erster Stelle.

Die Kontoführungsgebühren

Bei einem Girokonto kostenlos fallen für den Kontoinhaber keine Gebühren für die Führung des Kontos an. Diese Angebote knüpfen viele Banken allerdings meist an bestimmte Voraussetzungen wie zum Beispiel ein regelmässiger Eingang von Gehalt/Lohn oder Rente/Pension auf das Konto.

Ein gratis Girokonto bekommt man meistens nur online bei den Direktbanken im Internet angeboten. Zahlreiche Kreditinstitute und Filialbanken erheben in der Regel Kontoführungsgebühren. Entsprechend dem jeweiligen Geldinstitut werden diese Kosten vom Bankkonto des Kunden abgebucht. Diese Abbuchung kann monatlich oder auch alle drei Monate fällig sein und ist unabhängig von der Nutzung des Girokontos zu bezahlen.

Bei Girokonten mit Kontoführungsgebühren sind bereits manche Leistungen inkludiert, die bei anderen Konto-Tarifen einzeln berechnet werden. Diese können zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an Buchungen beinhalten oder die Girocard sowie eine Kreditkarte.

Kontobuchungen mit Beleg

Buchungen die auf der Basis eines ausgefüllten Zahlungsbeleges erfolgen, werden auch beleghafte Überweisungen genannt. Da diese verglichen mit automatisierten Buchungen oder den beleglosen Überweisungen mehr Aufwand für das Kreditinstitut bedeuten, kosten diese in der Regel höhere Gebühren. Ganz klassisch für eine beleghafte Buchung ist beispielsweise die Einreichung eines Überweisungsbeleges an einem Bankschalter in einer Filialbank.

Kontobuchungen ohne Beleg

Bei manchen Banken wird jede Buchung auf dem Konto extra verrechnet und sind nicht in einem Pauschalbetrag eines entsprechenden Konto-Modells beinhaltet. Bei diesen beleglosen Buchungen werden von dem ausführenden Geldinstitut somit automatisch Transaktionen ausgeführt, ohne dass dafür die Ausstellung eines Beleges erforderlich ist. Hierzu zählen zum Beispiel auch Aufträge für Überweisungen die der Kunde selbst über das Online-Banking ausstellt.

Ein- und Auszahlungen von Bargeld sowie Geldbezug über den Bankschalter

Barein- und Barauszahlungen über den Schalter einer Bankfiliale sind mit einer gewissen Anzahl meistens in den Kosten für die Kontoführung inkludiert. Je nach Kontomodell und Bank kann es jedoch auch vorkommen, dass so ein Vorgang einzeln verrechnet wird. Transaktionen an einem Bankschalter bedeuten mehr Aufwand als automatische Buchungen oder Onlinebanking und kosten daher oftmals auch extra Gebühren.

Regelmässige Abbuchungen vom Konto: Daueraufträge

Kosten die ein Kontoinhaber jeden Monat zahlen muss, werden oft mittels eines Dauerauftrages monatlich vom Bankkonto abgebucht. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass ein gewisser Betrag zu einem fixen Datum ganz automatisch vom Girokonto jeden Monat abgezogen wird und dem jeweiligen Empfänger gutgeschrieben wird. Zahlungen für Miete sind hierfür ein ganz typisches Beispiel.

Ganz nach dem jeweiligen Kreditinstitut kann das Einrichten, die Durchführung oder die Löschung eines Dauerauftrages auch Kosten verursachen. Allerdings sind diese Gebühren oftmals bereits für eine gewisse Anzahl an Daueraufträgen in den Kosten für die Führung des Kontos beinhaltet.

Bankauszüge

Ganz nach dem jeweiligen Tarifmodell des Girokontos, können auch Kontoauszüge die man in einer Filiale der Bank bezieht, Geld kosten. Auch wem die Bankauszüge in bestimmten Abständen per Post zugesendet werden, muss dafür oft Gebühren bezahlen.

Der Bezug von Kontoauszügen ist hingegen beim Onlinebanking meistens immer kostenfrei. Üblicher Weise werden hier die Kontoauszüge auch nicht mehr in Papierform gedruckt, sondern ganz parktisch elektronisch auf dem heimischen Computer gespeichert. Dies ist vor allem bei der Suche nach gewissen Kontobuchungen sehr praktisch, da man diese auf dem PC viel einfacher und schneller findet, als wie wenn man jeden Kontoauszug manuell durchsuchen muss.

Überweisungen mit Zahlschein

Per Zahlschein zahlt ein Kontoinhaber in der Regel Rechnungen, die über die Post zugeschickt worden sind. Auf dem vorgedruckten Zahlschein sind meistens schon alle relevanten Daten für die Zahlungsanweisung wie zum Beispiel der Empfänger der Zahlung, dessen Kontodaten, der Rechnungsbetrag und der Verwendungszweck vermerkt.

Der vollständig ausgefüllte Zahlschein kann entweder am Schalter einer Bankfiliale oder in speziell dafür vorgesehene Kästen in der Bank zur Abbuchung vom Bankkonto abgegeben werden. Bei manchen Kreditinstituten gibt es im Eingangsbereich noch spezialisierte Selbstbedienungs-Terminals, mit denen der Kunde Zahlscheine selbst bearbeiten bzw. einreichen kann.

Am einfachsten lassen sich Überweisungen jedoch per Online-Banking erledigen. Dafür braucht man nur die Daten vom Zahlschein in ein Online-Formular übertragen und die Abbuchung durch die Eingabe einer TAN (Transaktionsnummer) bestätigen. Online-Überweisungen zählen zu den beleglosen Buchungen und sind daher günstiger oder in der Regel kostenfrei.

Zahlungsverkehr ins Ausland

Eine Vielzahl der Kreditinstitute erhebt ganz unterschiedliche Gebühren für den nationalen und internationalen Zahlungsverkehr. Aber seit im Jahr 2014 die Vereinheitlichung des europäischen Zahlungsraums (SEPA) erfolgte, dürfen die Geldinstitute für EU-Überweisungen keine Kosten erheben, die sie nicht auch für Buchungen im Inland berechnen.

Für Überweisungen in Länder die nicht zur europäischen Union gehören, können höhere Gebühren berechnet werden. Diese können entweder ein fester Pauschalbetrag oder von der Überweisungssumme abhängige Kosten sein. Über die genauen Kosten sollte man sich bestenfalls vor der Transaktion bei der jeweiligen Bank informieren.

B. Girocard (EC-Karte) und Kreditkarte

Inhaber eines Girokontos nutzen in der Regel auch Karten für den Bezug von Bargeld und für bargeldlose Zahlungen. Je nach Kontomodell werden dann die entsprechenden Buchungen über die Girocard oder Kreditkarte über das Girokonto verrechnet.

Girocard (EC-Karte)

Vor allem bei den Direktbanken wird die Girocard oft kostenfrei zum Girokonto ausgegeben. Es gibt aber auch Geldinstitute, die für die EC-Karte Kosten berechnen. Daher sollte man bei einem Vergleich der kostenlosen Girokonten darauf achten.

Kreditkarte

Wer ein Girokonto kostenlos eröffnet, bekommt oftmals auch eine Kreditkarte gratis mit dazu. Verliert der Inhaber die Kreditkarte allerdings oder es wird eine zweite Kreditkarte benötigt, werden dafür meistens Kosten erhoben.

C. Gibt es Guthabenzinsen auf das Girokonto?

Auf der Suche nach einem passenden Girokonto sollten nicht nur die Gebühren und Kosten im Vordergrund stehen, auch eine mögliche Verzinsung des Kontoguthabens ist ein Pluspunkt. Auch wenn die angebotenen Guthabenzinsen meist eher gering ausfallen, lohnt es sich dennoch, wenn man öfter eine grössere Summe auf dem Bankkonto belässt.

Die Guthabenzinsen bekommt der Kontoinhaber dann, wenn er sein Konto im Haben (Plus) führt. Zinsen für ein Guthaben auf dem Bankkonto werden heute allerdings nur noch von wenigen Banken angeboten und falls ja, dann fallen sie meisens sehr niedrig aus und es gibt Habenzinsen in der Regel nur noch bei Direkbanken im Netz.

D. Wie hoch fallen die Dispozinsen aus?

Überzieht der Kunde sein Girokonto und führt es nicht mehr im Haben, werden von der Bank sofort Dispozinsen berechnet. Je nach Geldinstitut können die Sollzinsen um die zwölf Prozent oder auch mehr betragen. Wer also mit seinem Girokonto öfter mal ins Minus rutscht, der sollte auch besonders auf die Dispozinsen achten.

E. Bekommen neue Kunden einen Boni?

Neue Kunden bekommen für die Eröffnung eines Girokontos kostenlos bei manchen Banken oft noch einen Bonus angeboten. Dies kann beispielsweise ein Startguthaben sein, welches dem Konto bei der Eröffnung gutgeschrieben wird, vergünstigte Gebühren oder bessere Guthabenzinsen.

F. Weitere Anforderungen

Weiterhin können auch noch andere Bedingungen für die Wahl des geeigneten Kontos wesentlich sein:

Durchschnittssaldo auf dem Konto

Um ein Girokonto kostenlos zu erhalten, verlangen manche Kreditinstitute oft einen bestimmten Durchschnitts-Saldo oder eine gewisse Höhe des monatlichen Zahlungseingangs auf dem Konto.

Verfügungsrahmen bzw. Dispokredit

In der Regel ist eine Überziehung des Girokontos bei den meisten Geldinstituten möglich. Diese Option wird auch als Kontokorrent- oder Dispokredit bezeichnet. Wie hoch dieser Verfügungsrahmen von der Bank gewährt wird, ist abhängig von der Bonität sprich Kreditwürdigkeit des Kunden.

Wie findet man ein passendes kostenloses Girokonto?

Ein Girokonto kostenlos findet man am einfachsten online bei einem Girokontovergleich. Dort sind alle aktuellen Angebote von verschiedenen Anbietern bereits übersichtlich und transparent aufgelistet. Dort sollte man:

A: Die aktuellen Angebote für kostenlose Girokonten prüfen

Den Kunden bieten die Kreditinstitute ganz unterschiedliche Modelle für Girokonten an. Oftmals sind diese für bestimmte Lebensabschnitte wie zum Beispiel Jugendliche/Schüler sowie Pensions- oder Gehaltskonten vorgesehen. Ein passendes Girokonto kostenlos oder zu preisgünstigen Konditionen zu finden, ist für die meisten Kunden somit auch nicht ganz so einfach.

Einen schnellen und guten Überblick zu den verschiedenen Angeboten für kostenlose Girokonten kann man sich daher am einfachsten mit einem Girokontovergleich verschaffen. Dazu braucht man einfach nur den Zahlungseingang im Vergleichsrechner eintragen und auf "Girokonto vergleichen" drücken, schon bekommt man die akuellen Angebote der Geldinstitute aufgelistet.

B: Die Konditionen der einzelnen Anbieter überprüfen

Um das passende kostenfreie Girokonto zu finden, kann man nun die gesamten Kosten für das Konto, den Dispo- und den Habenzins, Testsiegel sowie die Möglichkeit zum kostenlosen Geldabheben übersichtlich prüfen. Weitere Details gibt es durch einen Klick auf das Feld "Konditionen" und "Produktdetails". Dort kann sich der Kunde einen genauen Überblick zu den jeweiligen Konditionen des Angebots verschaffen.

Welche Bedingungen gibt es für die Eröffnung eines Girokontos?

Oftmals setzen Banken bestimmte Bedingungen für die Eröffnung eines Girokontos voraus. Meist betrifft dies auch nur einzelne Kontomodelle wie zum Beispiel bei Renten- oder Gehaltskonten oder auch Bankkonten für Jugendliche und Studierende. Oder aber es handelt sich um prinzipielle Anforderungen wie beispielsweise die Staatszugehörigkeit.

Meist sind auch spezielle Vorzüge an gewisse Voraussetzungen gebunden, wie zum Beispiel für ein gratis Girokonto. Hierzu ein paar der häufigsten Anforderungen, die für die Eröffnung eines Kontos Bedingung sein können:

Bestimmter durchschnittlicher Saldo auf dem Konto

Bei manchen Kreditinstituten erhalten die Kunden eine kostenfreie Führung des Kontos, falls sie das Girokonto stets mit einem festgelegten Durchschnittssaldo führen. Dies bedeutet, dass das Konto während eines Monats immer einen bestimmten durchschnittlichen Saldo aufweisen muss.

Kontinuierlicher Zahlungseingang pro Monat

Hauptsächlich bei Konten für Gehälter und Renten ist ein monatlicher Eingang dieser Zahlungen ein grundsätzlicher Aspekt. Der regelmässige Eingang von Gehalt/Lohn oder Rente/Pension ist für die Nutzung dieser Kontoart somit Bedingung. Manche Banken setzen auch eine bestimmte Mindestsumme für den Zahlungseingang pro Monat voraus.

Werden diese Anforderungen nicht mehr erfüllt, kann es vorkommen, dass das Geldinstitut das Kontomodell nach einer bestimmten Frist auf ein Privatkonto umstellt oder extra Gebühren dafür fällig werden.

Gewisse Berufsgruppen

Sollte man einer bestimmten Berufsgruppe angehören, kann dies bei manchen Banken auf Voraussetzung für die Führung eines speziellen Bankkontos sein.

Die Staatsbürgerschaft

Einige Banken machen die Staatszugehörigkeit für die Eröffnung eines Bankkontos zu einem wesentlichen Kriterium. Oftmals wird nicht zwischen deutschen Staatsbürgern und Bürgern aus EU-Ländern unterschieden. Wer nicht Bürger eines EU-Landes ist und seinen Lebensmittelpunkt nicht in der Bundesrepublik Deutschland hat, hat bei manchen Kreditinstituten zwar auch die Möglichkeit ein Konto zu eröffnen, erhält aber möglicher Weise andere Konditionen.

Was wird für die Eröffnung eines kostenlosen Girokontos benötigt?

  1. Antrag bei der gewünschten Bank für die Eröffnung eines kostenlosen Girokontos stellen
  2. Gültiges Ausweisdokument (Reisepass oder Personalausweis)
  3. Bei Bürgern die keine EU-Zugehörigkeit haben: Meldebescheinigung
  4. Einkommensnachweise, falls ein Dispositionskredit gewünscht wird

Wie eröffnet man online ein Gratis Girokonto?

Ein kostenloses Girokonto lässt sich bei Direktbanken im Internet ganz unkompliziert und schnell online eröffnen. Sehr viele Onlinebanken haben die nötigen Abläufe zur Kontoeröffnung bereits komplett digitalisiert.

Hat man sich für ein geeignetes Kreditinstitut aus dem online Girokontovergleich entschieden, kommt man mit einem Klick auf das Feld "zum Anbieter", direkt auf die Internetseite der ausgewählten Bank. Dort kann man dann den Antrag für die Eröffnung des gratis Girokontos einfach online ausfüllen.

Der Kontoantrag lässt sich bei manchen Banken bereits mit einer digitalen Signatur unterzeichnen oder man muss das Formular für die Kontoeröffnung ausdrucken und unterschrieben an das Geldinstitut zurückschicken. Dazu kann man den Kontoantrag entweder ganz normal mit der Post versenden oder einscannen und an die Bank elektronisch mailen.

Die notwendige Legitimation des Antragstellers, erledigen manche Onlinebanken bereits per Video-Chat. Hierfür benötigt der Kunde ein Tablett oder einen PC mit Mikrofon und Webcam oder ein Smartphone sowie ein gültiges Ausweisdokument.

Oftmals wird dazu noch alternativ das klassische Post-Ident-Verfahren angeboten. Hier muss der Antragsteller von einem Mitarbeiter der Deutschen Post mittels Lichtbildausweis identifiziert werden. Dazu muss der Kunde mit dem vollständig ausgefüllten Antragsformular für die Eröffnung des Girokontos und mit einem gültigen Lichtbildausweis persönlich in eine Filiale der Post gehen. Ist die Verifizierung dort erfolgreich verlaufen, sendet der Mitarbeiter der Post die kompletten Unterlagen zur Kontoeröffnung an das jeweilige Geldinstitut.

Die Unterlagen werden von dem Kreditinstitut geprüft. Ist dies erfolgreich verlaufen, wird anschliessend das Girokonto für den Kunden eröffnet. Um das Konto zu aktivieren, bekommt der Kunde alle notwendigen Daten von der Bank per Post zugesandt. Alle angeforderten Bankkarten sowie Kreditkarten zum Konto werden mit separater Post zugestellt.